Freitag, 6. Februar 2015

Republic Day - Wie man vier unterschiedliche Feste an einem Tag feiert


Heute ist der 26. Januar. Ein wichtiger Tag für alle Inder dieser Welt. Ihre Republik hat 66. Geburtstag. Nicht nur Delhi steht Kopf, wo die Vorbereitungen schon liefen, als wir dort vor zwei Wochen auf unserer Rundreise stopp machten, in Prachodana ist ebenfalls einiges los. Es ist nämlich nicht nur Republic Day.


Sonntag, 1. Februar 2015

Viele, viele Indiens - Unsere Reise in Bildern


Dass Indien das Land der Vielfalt ist, klingt Mainstream, ist aber (finden wir) so. Nicht nur, dass es im Süden sehr heiß und im Norden sehr (wirklich sehr) kalt war, wird überall anders gegessen, Religion anders gelebt, anders gesprochen und es herrschen verschiedene soziale Verhältnisse.
Was neu war für uns, in dem Monat der Reise: Wir waren Tourist, das konnten wir nicht verhindern. Wir trauerten diese vier Wochen wirklich dem Status eines "Gesellschaftsmitglieds" nach. Es ist einfach schön zu wissen, wie's läuft, wie viel eine Rikscha-Fahrt kosten darf und wie viel ein Chai, was man als Frau tragen kann und wann man blöd angeschaut wird. Außerdem ist es jedes mal wieder schön, dass man, wenn man gefragt wird, wieso man hier sei, über sich und seine Arbeit als Freiwilliger sprechen kann.
Wenn wir mit Indern, die wir auf der Reise trafen, über Karnataka, unseren Staat bzw. Hassan sprachen, hatten wir das Gefühl uns mit Ihnen über das Ausland zu unterhalten. Seid vorgewarnt: Falls ihr uns in zwei Monaten fragen werdet wie Indien sei, könnt ihr keine befriedigende, eindeutige Antwort erwarten.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Wir sind dann mal weg - Franzi und Jule auf Rundreise


Ihr bekommt jetzt eine Zeit lang nicht so viel von uns zu hoeren. Wir sind naemlich unterwegs. Die letzten beiden Wochen waren wir schon im Sueden, vor Allem in Kerala. Jetzt geht es in Richtung Norden. Unser naechster Stop heisst Ahmedabad, dann reisen wir nach Delhi, Jaipur, Agra, Varanasi, Haridwar und Rishikesh. Wir freuen uns darauf und lassen euch, sobald wir wieder da sind, an unseren Eindruecken teilhaben. Gerade befinden wir uns in Coimbatore. 

Liebe Gruesse, wir hoffen ihr hattet schoene Weihnachtsfeiertage und schon mal "Advanced Hosa Varushada Shubasheagalu"

von Franzi und Jule

Freitag, 19. Dezember 2014

Prachodana wird heute 20 Jahre alt!
- Kinder und Mitarbeiter gratulieren






Sonntag, 14. Dezember 2014

......UUUUuuuuund "Was Kinder brauchen! - What Children Need!" ist in der Presse!


Unser Projekt wurde gestern, am 13.12.14 im Gelben Blatt Penzberg besprochen:

Nur zwei kleine Sachen stören uns an dem Artikel:
1. Frau Melanie Hofmeister und Frau Scharf, zwei Lehrer des Gymnasiums die mitgewirkt haben, wurden nicht erwähnt.
2. Werden an einer Stelle Herrn Schleicher-Hofmeister die Worte, dass Schüler des Gymnasiums Penzbergs Schule nie als wichtiges Thema sehen würden, in den Mund gelegt.

Und noch etwas: Wir sind immer noch auf der Suche nach einem Ausstellungsort, an dem wir, nach abgeschlossenem Freiwilligendienst (Mai/Juni/... ) sowohl die deutschen als auch die indischen Bilder nebeneinander, vereint aufhängen können. Wäre toll, wenn ihr euch umhört und meldet sobald ihr was wisst! Danke!

Montag, 8. Dezember 2014


Weihnachten in Prachodana – Wie wir das ganze Heim auf den Kopf stellen und auf einem Gasherd Plätzchen backen



Der erste Advent war vorbei und im Heim keinerlei Weihnachtsstimmung zu spüren. Keine Weihnachtsmusik in den Läden in Hassan, keine Dekoration. Und natürlich keine Lebkuchen, keine Kälte, kein Weihnachtsmarkt. Wir sind zwar in Indien, aber dass man hier so wenig Wert auf Vorweihnachtsstimmung legt (es gibt ja Christen) fand ich dann doch etwas traurig. Dann kam meine Familie auch noch auf die Idee mir Fotos von Blechen voller frisch gebackener Plätzchen zu schicken um mir „ein bisschen von ihrer Weihnachtsstimmung abzugeben“. Da beschloss ich, so geht es nicht weiter.  Wir backen jetzt auch. Und machen uns unsere Weihnachtsstimmung selber.

Da ist nur ein klitzekleines Problem: Es gibt in Prachodana nur einen Gasherd mit zwei Kochstellen.

Samstag, 6. Dezember 2014

„Das Problem mit dem Müll“ - Es muss doch eine Lösung geben! 



Wie ihr vielleicht wisst, haben sich sich unsere Mitfreiwilligen Nena und Charlotte um "das Problem mit dem Müll" gekümmert. (Nena und Charlotte leisten ihr FSJ bei der NGO PDS in Kerala ab.) Ihre Präsentation ist wirklich beeindruckend und motivierte uns dazu, auch eine „Awareness-Class“ mit unseren Kindern durchzuführen. Aber Awareness hin oder her, wenn wir ihnen letzten Endes keine Lösung aufzeigen können, wo sie anstatt auf die Straße oder in die Hostel-Tonne den Müll schmeißen können, hilft ihnen ihr neu erlangtes Bewusstsein auch nicht weiter. Die Hostel-Tonne verabscheuen wir deshalb, weil der in ihr enthaltene Müll vor dem Hostel verbrannt wird. 

Es muss ihn doch geben, den Ort an den Plastik hingebracht wird.