Dienstag, 25. August 2015
Freitag, 27. März 2015
Franzi und Jule in Prachodana - Was macht Prachodana eigentlich?
PS: Wie am Anfang des Films gesagt wird, leitet Prachodana nicht nur das Kinderheim, sondern auch 1200 SHG's und das Child Line Office.
Freitag, 27. Februar 2015
"Grundlos glücklich grundlos sein!" - Eine Studie über das Glücklichssein
Dass die Leute um mich herum so selten schlecht drauf sind. Sie einen Zustand des Glücklichseins inne haben, dem ich so noch nie irgendwo anders begegnet bin. Es scheint so, als seien sie jeden Tag grundlos erstmal glücklich und zufrieden. Während ich zu Hause immer das Gefühl hatte, die Menschen (mich einbezogen) brauchen jeden Tag auf‘s neue einen Grund glücklich zu sein. Ich habe mich schon oft gefragt, wie das funktioniert mit dem Glücklichssein in meinem Indien, hier also einen Versuch einer Studie.
Freitag, 13. Februar 2015
"Youuu Germany drawing super!" - Ausstellung der deutschen Bilder unseres Projektes in Prachodana
Unsere Ausstellung "What Children need! - Was Kinder brauchen!" fand statt und viel Anklang :-)
Die Bilder deutscher Kinder zum Thema "Was brauchst du, damit es dir gut geht?" wurden von unseren Kindern bewundert. Wie man sieht war auch der ein oder andere Staff-Mitarbeiter zugegen.
An dieser Stelle nochmals ein Riesen Dankeschön an alle die mitgewirkt und -gemalt haben.
Riesen Dankeschön from Jule Franzi on Vimeo.
Hier noch ein par Bilder der Ausstellung.... (auf "Weitere Informationen")
Donnerstag, 12. Februar 2015
Gute Sache - Starke Priya
Vor einiger Zeit bin ich auf einen indischen Comic gestoßen. Indisch, weil Initiator indisch (Ram Devineni), Protagonisten indisch und Problem indisch.. äh.... global.
Der Comic soll aufklären und dazu aufrufen Frauen eine Stimme gegen sexuelle Gewalt zu geben. Die Tabuisierung und vor Allem, dieses "Schuld sein" der Frau beenden. Der Initiator fragte selbst ein Mal einen Polizisten, wie eine Gruppenvergewaltigung passieren kann, der Polizist antwortete ihm: "Kein anständiges Mädchen geht nachts allein nach Hause."
Freitag, 6. Februar 2015
Republic Day - Wie man vier unterschiedliche Feste an einem Tag feiert
Heute ist der 26. Januar. Ein wichtiger Tag für alle Inder dieser Welt. Ihre Republik hat 66. Geburtstag. Nicht nur Delhi steht Kopf, wo die Vorbereitungen schon liefen, als wir dort vor zwei Wochen auf unserer Rundreise stopp machten, in Prachodana ist ebenfalls einiges los. Es ist nämlich nicht nur Republic Day.
Sonntag, 1. Februar 2015
Viele, viele Indiens - Unsere Reise in Bildern
Dass Indien das Land der Vielfalt ist, klingt Mainstream, ist aber (finden wir) so. Nicht nur, dass es im Süden sehr heiß und im Norden sehr (wirklich sehr) kalt war, wird überall anders gegessen, Religion anders gelebt, anders gesprochen und es herrschen verschiedene soziale Verhältnisse.
Was neu war für uns, in dem Monat der Reise: Wir waren Tourist, das konnten wir nicht verhindern. Wir trauerten diese vier Wochen wirklich dem Status eines "Gesellschaftsmitglieds" nach. Es ist einfach schön zu wissen, wie's läuft, wie viel eine Rikscha-Fahrt kosten darf und wie viel ein Chai, was man als Frau tragen kann und wann man blöd angeschaut wird. Außerdem ist es jedes mal wieder schön, dass man, wenn man gefragt wird, wieso man hier sei, über sich und seine Arbeit als Freiwilliger sprechen kann.
Wenn wir mit Indern, die wir auf der Reise trafen, über Karnataka, unseren Staat bzw. Hassan sprachen, hatten wir das Gefühl uns mit Ihnen über das Ausland zu unterhalten. Seid vorgewarnt: Falls ihr uns in zwei Monaten fragen werdet wie Indien sei, könnt ihr keine befriedigende, eindeutige Antwort erwarten.
Dienstag, 30. Dezember 2014
Wir sind dann mal weg - Franzi und Jule auf Rundreise
Ihr bekommt jetzt eine Zeit lang nicht so viel von uns zu hoeren. Wir sind naemlich unterwegs. Die letzten beiden Wochen waren wir schon im Sueden, vor Allem in Kerala. Jetzt geht es in Richtung Norden. Unser naechster Stop heisst Ahmedabad, dann reisen wir nach Delhi, Jaipur, Agra, Varanasi, Haridwar und Rishikesh. Wir freuen uns darauf und lassen euch, sobald wir wieder da sind, an unseren Eindruecken teilhaben. Gerade befinden wir uns in Coimbatore.
Liebe Gruesse, wir hoffen ihr hattet schoene Weihnachtsfeiertage und schon mal "Advanced Hosa Varushada Shubasheagalu"
von Franzi und Jule
Sonntag, 14. Dezember 2014
......UUUUuuuuund "Was Kinder brauchen! - What Children Need!" ist in der Presse!
Unser Projekt wurde gestern, am 13.12.14 im Gelben Blatt Penzberg besprochen:
Nur zwei kleine Sachen stören uns an dem Artikel:
1. Frau Melanie Hofmeister und Frau Scharf, zwei Lehrer des Gymnasiums die mitgewirkt haben, wurden nicht erwähnt.
2. Werden an einer Stelle Herrn Schleicher-Hofmeister die Worte, dass Schüler des Gymnasiums Penzbergs Schule nie als wichtiges Thema sehen würden, in den Mund gelegt.
Und noch etwas: Wir sind immer noch auf der Suche nach einem Ausstellungsort, an dem wir, nach abgeschlossenem Freiwilligendienst (Mai/Juni/... ) sowohl die deutschen als auch die indischen Bilder nebeneinander, vereint aufhängen können. Wäre toll, wenn ihr euch umhört und meldet sobald ihr was wisst! Danke!
Und noch etwas: Wir sind immer noch auf der Suche nach einem Ausstellungsort, an dem wir, nach abgeschlossenem Freiwilligendienst (Mai/Juni/... ) sowohl die deutschen als auch die indischen Bilder nebeneinander, vereint aufhängen können. Wäre toll, wenn ihr euch umhört und meldet sobald ihr was wisst! Danke!
Montag, 8. Dezember 2014
Weihnachten in Prachodana – Wie wir das ganze Heim auf den Kopf stellen und auf einem Gasherd Plätzchen backen
Der erste Advent war vorbei und im Heim
keinerlei Weihnachtsstimmung zu spüren. Keine Weihnachtsmusik in den Läden in
Hassan, keine Dekoration. Und natürlich keine Lebkuchen, keine Kälte, kein
Weihnachtsmarkt. Wir sind zwar in Indien, aber dass man hier so wenig Wert auf
Vorweihnachtsstimmung legt (es gibt ja Christen) fand ich dann doch etwas
traurig. Dann kam meine Familie auch noch auf die Idee mir Fotos von Blechen
voller frisch gebackener Plätzchen zu schicken um mir „ein bisschen von ihrer
Weihnachtsstimmung abzugeben“. Da beschloss ich, so geht es nicht weiter. Wir backen jetzt auch. Und machen uns unsere
Weihnachtsstimmung selber.
Da ist nur ein klitzekleines Problem: Es gibt in
Prachodana nur einen Gasherd mit zwei Kochstellen.
Samstag, 6. Dezember 2014
„Das Problem mit dem Müll“ - Es muss doch eine Lösung geben!
Wie ihr vielleicht wisst, haben sich sich unsere Mitfreiwilligen Nena und Charlotte um "das Problem mit dem Müll" gekümmert. (Nena und Charlotte leisten ihr FSJ bei der NGO PDS in Kerala ab.) Ihre Präsentation ist wirklich beeindruckend und motivierte uns dazu, auch eine „Awareness-Class“ mit unseren Kindern durchzuführen. Aber Awareness hin oder her, wenn wir ihnen letzten Endes keine Lösung aufzeigen können, wo sie anstatt auf die Straße oder in die Hostel-Tonne den Müll schmeißen können, hilft ihnen ihr neu erlangtes Bewusstsein auch nicht weiter. Die Hostel-Tonne verabscheuen wir deshalb, weil der in ihr enthaltene Müll vor dem Hostel verbrannt wird.
Es muss ihn doch geben, den Ort an den Plastik hingebracht wird.
Freitag, 5. Dezember 2014
Sie hängen!!! Die ersten Bilder indischer Kinder unserer Projekte hängen in einer deutschen Schule.
...Und zwar im Gymnasium Penzberg.
( Karlstraße: 38-42 | 82377 Penzberg )
Außerdem werden sie in Penzberg bald noch im Rathaus ausgestellt.
Sobald die Bilder auch in Weißenhorn angekommen sind, sagen wir euch Bescheid, wann und wo ihr sie betrachten könnt.
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Und er ist vorbei. - Unser Monat ohne Plastik
Ganz einfach war das wirklich nicht. Eigentlich sogar ziemlich schwer. Weswegen wir auch vier Tage nachgearbeitet haben und unser Projekt erst heute offiziell abschliessen.
Es war wirklich überraschend in welchen Momenten wir dann doch Plastik in den Händen hielten und versagten.
Mittwoch, 26. November 2014
"What children need! - Was Kinder brauchen!"
The following is the introduction to our Online-Exhibition of the project "What children need!" - "Was Kinder brauchen!". And here you can see the pictures of the exhibition in the gallery of our blog: http://kks-prachodana-14.blogspot.de/p/galerie.html. When the "real" exhibitions will start in the different institutions we will inform you here on our blog.
Donnerstag, 20. November 2014
What Children need! - Was Kinder brauchen!
Heute ist es soweit, heute wird die UN-Kinderrechtskonvention 25 Jahre alt. Wir haben ihr zu Ehren ein Gemeinschaftsprojekt zwischen indischen und deutschen Kindern gestartet. Das Ergebnis ist eine Ausstellung in Indien mit Bildern deutscher Kinder und in Deutschland mit Bildern indischer Kinder. Im Folgenden könnt ihr jetzt unsere Ausstellung schon Mal online besuchen. Und da zu einer ordentlichen Ausstellung immer einleitende Worte gehören, könnt ihr im Folgenden zunächst unser Vorwort lesen. Danach freuen wir uns euch die Kunstwerke unserer Kinder dann in der Galerie unseres Blogs präsentieren zu können.
Mittwoch, 29. Oktober 2014
"In your country - no plastic bags?" - Ein Monat ohne Plastik
Das wurden wir vor Kurzem gefragt, als wir mit unseren Jutebeuteln einkaufen waren und den Obstverkäufer gebeten haben, uns die Tomaten direkt in den Beutel zu legen. Wir antworteten, dass es sie durchaus gibt, wir aber versuchen sie zu vermeiden. Und genau das, das Vermeiden, versuchen wir nun einen ganzen Monat lange. Komplett auf Plastiktüten, Plastikverpackungen, Keksfolien, eben alles aus Plastik zu verzichten. Wir versuchen schon seit einigen Tagen das Projekt zu starten, doch es ist nicht so leicht wie zuerst gedacht. Immer wieder scheitern wir und lassen uns in einem unüberlegten Moment doch die Äpfel in der Tüte oder die verpackten Schokoriegel geben. Schwuppdiwupp, so schnell kann man überhaupt nicht schauen. Manche Dinge, zum Beispiel Seife oder Waschmittel gibt es halt leider nur in Plastik verpackt. Da mussten wir uns leider einen Vorrat anlegen (Wir haben aber extra große Packungen gekauft, um Verpackung zu vermeiden)
Doch ab heute meinen wir es ernst, ab heute geht es richtig los. Wir sind gespannt ob wir es schaffen. Ob es überhaupt möglich ist. Am Ende werden wir natürlich berichten wie es uns ergangen ist. Also drückt uns die Daumen und hebt die Gläser - for a clean India!
Sowohl Gandhi als auch Modi wären stolz auf uns.
Und passend zu unserem Selbstversuch wollen wir auf diesen Artikel unserer Mitfreiwilligen verweisen (super interessant!!): http://kks-pds-14.blogspot.in/2014/10/wastemanagement-in-indien.html#more
Samstag, 11. Oktober 2014
Malala, der Indien-Pakistan-Konflikt und ich
- wie der Friedensnobelpreis in mein FSJ passt
Heute ist der 9. Oktober, nachdem es Puliyogari zum Frühstück gab und wir uns einen Kaffe gemacht haben, sitzen wir im Zimmer und ich versuche mal wieder vergeblich mehr als nur die Titelseite von „THE HINDU“, unsere englischsprachigen indischen Zeitung zu lesen. Als erstes sticht mir ein Artikel über Todesfälle und verletzte Menschen an der indisch-pakistanischen Grenze ins Auge.
Mittwoch, 8. Oktober 2014
F wie Foreigner oder G wie Gandhi - Franzis und Jules ultimatives Prachodana ABC
A wie Asha. Asha ist eine von Prachodanas Bridge-School-Teachers und unsere Mentorin. Ohne Asha würde in Prachodana nichts laufen. Asha weckt Prachodana, weiß über jedes Kind alles, überwacht den Tagesablauf, bis jedes Kind im Bett ist. Sie ist einfach die Beste und es ist bewundernswert was sie jeden Tag leistet. Wir können uns mittlerweile ein bisschen besser mit ihr auf Englisch verständigen, denn wir wissen jetzt welche Wörter sie kennt. Nebenbei ist sie noch witzig und macht uns immer gute Laune.
B wie Bananas. Bananen in jedem Kiosk, Bananen bei der Puja, Bananen als Nachspeise, Bananen als Preisindex und Bananen als Rückgeld.
Mittwoch, 24. September 2014
„Uta aita?“ - Franzi und Jule versuchen sich als Feinschmecker
"Uta aita?" bedeutet in Kannada „Hast du schon gegessen?“. Diesen Satz wird man hier gefragt anstelle von „Wie geht es dir?“ Was man isst, wo man isst, wann man isst, wie viel man isst, hat in Indien einen großen Stellenwert.
Die Vokabeln „sulpa, sulpa“ (=„nur ein bisschen“) und „saku“ (=„genug“) sollte man auf jeden Fall drauf haben. Wir waren schon einige Male kurz vor dem Platzen.
Wir essen gern in Prachodana. Uns gefällt es mit den Kindern auf dem Boden, mit den Händen zu essen. Von Zeit zu Zeit schaben wir auch mal in der Küche eine Kokosnuss aus oder formen einen der berühmt, berüchtigten Ragi-Balls.
Im Folgenden versuchen wir uns als Feinschmecker der Gourmet-Küche und werten mit kritischem Gaumen was wir bis jetzt auf unsere „Plates“ bekommen haben.
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